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Allgemein Donnerstag, 21. November 2019

7. Bayerisches Breitbandforum in Gunzenhausen

Das 7. Bayerische Breitbandforum der Bayerischen Gemeindezeitung fand dieses Jahr im mittelfränkischen Gunzenhausen statt. Neben einer neuen Vortragsreihe über Anwendungsmöglichkeiten bestehender Glasfasernetze für Kommunen stand vor allem die Zukunft der aktuellen Förderprogramme im Fokus der Diskussionen.

Bundes- und Bayerisches Breitbandförderprogramm
Sowohl die Vertreter des Breitbandbüro des Bundes aus Berlin als auch die Vertreter vom Bayerischen Breitbandzentrum in Amberg bestätigten, dass die aktuellen Förderprogramme nahtlos in zukünftige Programme übergehen werden. Eine Kofinanzierung ist dabei nach wie vor möglich. Für die Gemeinden bedeutet dies, dass aktuelle Fördervorhaben weiterverfolgt werden können.
Bernd Geisler, Regierungsdirektor beim Staatsministerium der Finanzen für Landesentwicklung und Heimat, berichtete außerdem, dass der geförderte Gigabitausbau in sechs bayerischen Pilotgemeinden gut vorankommt.


Breitbandausbau aus Sicht der Netzbetreiber

In diesem Themenblock wurde die sog. WTTH-Technologie vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Übergangslösung hin zum FTTH-Ausbau. Um Zeit und Kosten für Tiefbauarbeiten auf den Privatgrundstücken zu sparen, gibt es die Möglichkeit die letzten Meter bis zu Haus mit einer Funklösung von der Straße aus zu überbrücken. Bewährt sich diese Technologie in den aktuellen Projekten, kann sie ein signifikanter Beschleuniger für den flächendeckenden Breitbandausbau sein.

Anwendungsmöglichkeiten für bestehende Glasfasernetze

Im Rahmen dieser Vortragsreihe kamen Gemeinden, Vereine und Unternehmen zu Wort, um unterschiedlichste Möglichkeiten einer digitalisierten Gemeinde vorzustellen. Die Projekte und Ideen reichen dabei von sensorgesteuertem Gebäudemanagement, über die Optimierung des ÖPNV, bis hin zu digitalen Wirtshäusern.
Rahmenprogramm der Vortragsveranstaltung war wie jedes Jahr der Messebereich, den vor allem Hersteller von Glasfaserinfrastruktur und Netzbetreiber nutzten, um den Besuchern den Weg der Digitalisierung zu veranschaulichen.